Winterferienbetreuung

Kinder spielen im Schnee

 

 

 

 

 

 

 

 


In den Winterferien bieten wir
wieder eine Ferienbetreuung für Kinder von 3 bis 12 Jahren an.

Die Betreuung findet vom 2.1.2019 bis zum 11.1.2019,
immer montags bis freitags von 8:00 – 17:00 Uhr statt.

Bitte beachten Sie den Betreuungsort:
Heinrich-Kleyer-Schule, Kühhornshofweg 27,
Gebäude B, Erdgeschoss

Wenn Sie Ihr Kind anmelden möchten, senden Sie uns bitte folgende Unterlagen zu:

per E-Mail: KIBIZ@hr.de
oder per Fax: 069 / 155 – 2864

Anmeldeschluss ist der 14. Dezember 2018.

Das KiBiz-Team
Büro der Gleichstellungsbeauftragten
Andrea Schenck
Tel.: 069 / 155 – 2824

Herbstferienbetreuung 2018

COLOURBOX18010019

 

 

 

 

 

 

 

Vom 1. Oktober bis 12. Oktober 2018 findet wieder die KiBiz-Herbstferienbetreuung statt.

Immer montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr, für Kinder von 3 bis 12 Jahren.

Anmelden können Sie sich bei Andrea Schenck :
Telefon: 069/155 – 2824
Fax: 069/155 – 2864
E-Mail: KIBIZ@hr.de

Anmeldeschluss ist der 19.September 2018.

Bitte laden Sie beide Formulare herunter und senden Sie uns diese ausgefüllt per E-Mail oder Fax zu.

Ihr KiBiz-Team

Viele Newcomer bei der Kanu-Tour 2018

Kanufreizeit_Am-See

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Reisebericht von Heike Schlegel

Zur diesjährigen Kanu-Freizeit an der Mecklenburger Seenplatte starteten zehn Teilnehmer und fünf Betreuer gleich am ersten Sonntag der Hessischen Sommerferien.
Die Jungen im Alter von elf bis vierzehn Jahren waren fast alle Newcomer der Kanu-Freizeit. Als Betreuer der Tour sind Andreas und Heike schon mehrere Jahre aktiv. Tim hatte vor zwei Jahren erste Erfahrungen mit der KiBiz-Tour nach Mecklenburg gesammelt. Silke und der neunzehnjährige Felix begleiteten erstmalig die Kanutour als Betreuer. Schnell stellte sich heraus, dass das gut gelaunte Team mit einer tollen Truppe unterwegs war. So spielte Heimweh schon am zweiten Tag kaum noch eine Rolle.

Kanufreizeit_Zeltaufbau

Erster Anlaufpunkt war der Campingplatz Leppinsee. Er empfing die Gruppe mit Nieselregen. Das leckere Abendessen machte diesen Minuspunkt wett.
Schon am nächsten Morgen weckte Sonne den verträumten Campingplatz und seine Bewohner. Die Boote wurden pünktlich vom Verleiher gebracht und nach kurzer Einweisung konnten erste Fahrversuche in den Kajaks und Canadiern gestartet werden. Bald darauf ging es los zur längsten Tagesetappe der Freizeit: über 15 km zum Campingplatz Mössensee. Respekt, wie die Jungs diesen ersten Paddeltag bewältigt haben!

Das Wetter passabel und die Laune gut, gab es lecker Abendessen und früh war das Verlangen zur Nachtruhe bei einigen Teilnehmern da. Für die älteren Teilnehmer war am Lagerfeuer etwas außerhalb des Campingplatzes noch eine Spielrunde „Werwölfe“ angesagt.

Paddeln macht hungrig!

Den dritten Tag unserer Reise starteten wir um 8:00 Uhr mit ausgiebigem Frühstück. Die selbst zusammengestellten Lunchpakete wurden allmählich umfangreicher, denn auf dem Wasser schmeckt es besonders gut und Paddeln macht hungrig. Zelte und Gepäck wurden schon deutlich zügiger zusammengepackt und auch die Autos rasch beladen. Die täglich wechselnde Abwaschtruppe um Felix bekam ebenfalls Routine. Für unsere Knotenübungen hatten wir während der Umparkprozedur der Autos genügend Zeit. So schnitten wir Seilstücke für jeden zurecht und erprobten uns an Achter- und Doppelachter-Knoten. Ganz nebenbei hatten die kundigen Teilnehmer uns schon mal den Henkerknoten gelehrt. Bald waren die Autos umgeparkt und die Gruppe konnte bei bestem Wetter lospaddeln. Die rund elf Kilometer bis zum Campingplatz Bibertours zogen sich im Bereich der größeren Seen etwas zäh, da die Seen deutlich weniger Abwechslung bieten als die Kanäle. Dafür genossen wir die urige Kanäle und große Seerosengebiete sehr.
Am abgelegensten Ende des Campingplatzes schlugen wir im Wald am See unser Lager auf. Ein Bad im kühlen See war eher etwas für Mutige. Wir hatten viele davon!

Nach unserem Abendessen hatten einige Teilnehmer lange Spaß daran, einigen größeren Jungs beim Angeln und Fischgrillen auf dem Steg zuzuschauen. Bald ließen wir alle den Abend auf dem Steg ausklingen. Für die Nacht rüsteten wir gegen verfressene Waschbären und Rehe. Füchse mausern sich auf diesem Platz zu Schuhdieben, so dass auch alle Schuhe in Sicherheit gebracht werden mussten.

Kanufreizeit_Gruppenbild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gute Laune und strahlender Sonnenschein

Und wieder ließen wir uns von der Sonne wachkitzeln. Nach gutem Frühstück ging es alsbald aufs Wasser. Auf dem Weg zum großen Pälitzsee legten wir uns tüchtig ins Zeug. Die „Umparker“ paddelten der Gruppe gegen den Wind hinterher und erreichten sie vor der Schleuse genau in dem Moment, als sich das Schleusentor für sie öffnete. Tolles Timing!
So ging es vollzählig und guter Laune bei strahlendem Sonnenschein weiter. Wir konnten beeindruckende Motoryachten bestaunen. Sie brachten gute Wellen. Mit Kenterpotential, getestet von Felix. Zum Abendessen stärkten wir uns mit Chili con Carne. Mit „Werwolf“ am Lagerfeuer ging dieser Tag langsam für uns zu Ende.

Für unseren Ruhetag war Ausschlafen angesagt. Dennoch versammelten sich gegen 8:45 Uhr alle hungrig am Tisch. Der Vormittag war den Kenterübungen vorbehalten. Mutige erprobten sich auch mit Kenterrollen (Eskimorollen). Zum Mittag gab es Wraps und Salat.
Dann wurde gechillt, geknotet, Volleyball gespielt. Wer mochte, konnte bei Tim eine Einführung ins Tauchen erfahren. Dann widmeten wir uns den Grillvorbereitungen. Im Anschluss klang auch dieser Tag am Lagerfeuer aus. Diesmal mit Stockbrot und Marshmellows.

Federball, Volleyball und Schwedenschach

Die vorletzte Etappe führte uns an den Ziernsee. Hier konnten wir zur Freude der Teilnehmer die Zelte auf einer weichen grünen Wiese aufbauen. Wir hatten viel Platz für Federball, Volleyball und Schwedenschach. Unser Abendessen bestand aus griechischen Reisnudeln mit Grillgemüse und Cevapcici. Als Nachspeise gab es Griesbrei mit Obst. Am Lagerfeuer war wieder Gelegenheit für „Werwolf“. Die Romantiker kamen voll auf ihre Kosten als am gegenüberliegenden Seeufer der volle Mond orangefarben hinter den Baumwipfeln emporstieg. Für manche Momente müsste man die Zeit anhalten dürfen!

Am nächsten Vormittag ging es in Wunschbesetzung der Teilnehmer auf die letzte Tour der vier Kanadier und drei Kajaks. Die Umparker paddelten wieder hinterher und erreichten die Gruppe am Pausenplatz. Noch einmal wurde die Bootsaufteilung neu gemischt. So kam es, dass ein Boot nur aus Teamern bestand. Das war eine Gaudi! Motto: „Alles, nur nicht schnell paddeln.“ Ob stehend gepaddelt oder Paddel verkehrtherum genutzt – gar nicht so leicht, letztes Boot zu bleiben.

Kanufreizeit_Sonnenuntergan

 

 

 

 

 

 

 

 

An diesem Abend auf dem Campingplatz Drewensee blieb unsere Küche kalt, denn für die letzte Übernachtung stärkten wir uns im nächstgelegenen Ort bei „all you can eat“ mit Pute und Spanferkel vom Spieß. Sehr zu empfehlen: die Solianka. Als Kennerin der Materie darf ich anmerken: diese war selbstgemacht und sehr lecker! Mit Einbruch der Dunkelheit machten wir uns per pedes auf den Rückweg zu unseren Zelten. Natürlich wurde auch spekuliert und philosophiert, ob noch ein paar Nächte im Zelt toll wären oder das heimische Bett lockt. Hier gingen die Ansichten auseinander.

Am Sonntagmorgen hieß es packen und Abschied nehmen. Mit vielen guten Eindrücken, vielleicht auch Muskelkater und Sonnenbrand ging es für alle gut erholt nach Frankfurt zurück.

Auf ein Neues in 2019!
Heike Schlegel