So war unsere Ski- und Snowboardfreizeit

kibiz

Ein Reisebericht von Lucie und Laura:

Gleich beim Start am Freitagabend, 27.3., waren wir voller Elan und haben uns sehr auf die kommende Woche gefreut. Nachdem wir am Samstagmorgen nach der 8- Stündigen Busfahrt angekommen waren, ruhten wir uns erst mal aus, dann bezogen wir die Zimmer, erkundeten die Stadt und nach einem gelungenen Mittagessen liehen wir uns unsere Utensilien aus. Alle waren schon ganz wild darauf, am nächsten Tag auf den Mölltaler Gletscher zu fahren und es wurden bereits neue Freundschaften geschlossen. Nach diesem aufregenden Tag fielen wir alle müde ins Bett und holten uns, da wir um 22:00 Bettruhe hatten, die ersten 10 Zusatz-Minuten für unsere tolle Abschlussdisco! Unser Deal war, dass, wenn wir jeden Abend pünktlich im Bett liegen, wir am Freitag länger „feiern“ dürfen, und den Bonus vom ersten Tag hatten wir uns schon mal geholt.

Ski_Bus_700

Am nächsten Morgen fuhren wir zum ersten Mal zum Gletscher, und obwohl wir müde von den Strapazen des Aufstehens waren, freuten wir uns.

Aufwaermen

Vor Ort wurden wir in Gruppen eingeteilt und fuhren dann, wie fast jeden Tag, bis zum Mittagessen.Dieses gab es auf dem Gletscher, in einem cafeteriaartigen Restaurant. An diesem Abend spielten wir gemeinsam Spiele und lernten uns näher kennen.

Montagmorgen war das Wetter leider nicht so toll, doch wir ließen uns nicht einschüchtern und fuhren bei Schneesturm und Kälte. Diesen Abend haben wir den Film „Bekas“ geguckt, der pädagogisch wertvoll war. Aber ein bisschen kompliziert… Für den „Kinoabend“ hatten die Betreuer extra einen Beamer dabei und so konnten wir uns in einem sehr netten Raum ausbreiten. Und auch an diesem schönen Tag bekamen wir 10 Extra-Minuten für die Party am Ende der Woche.

Eine böse Überraschung und ganz großes Kino

Auch am Dienstag waren die Bedingungen nicht von bester Natur, aber Spaß hatten wir trotzdem! An diesem Abend veranstalteten wir einen Spieleabend, an dem sich die meisten für das Gruppenspiel „Werwolf“ entschieden.

Mittwoch gab es dann eine böse Überraschung: Der Gletscher hatte aufgrund schlechter Bedingungen zu! Und obwohl 99% der 36 Kinder wegen dem geschlossenen Gletscher keine Lust mehr auf Skifahren hatten, ließen sich die enthusiastischen Betreuer nicht beirren und schleppten uns ins andere Ski-Gebiet: den Ankogel. Dort war die Aussicht gut, der Schnee schlecht und die Sonne strahlend. Am Abend waren wir alle geschafft und hatten Sonnenbrand, doch trotzdem wollten die meisten noch einen Film schauen: „Der Schuh des Manitu“. Ganz großes Kino…

Donnerstag hatte der Mölltaler Gletscher, der „Mölli“; wieder auf und wir fuhren trotz Schneesturm und Kälte hinauf. Wer aber nicht wollte, durfte bei Verena im Restaurant sitzen und ein bisschen entspannen. An diesem Abend war eigentlich eine spannende Nachtwanderung geplant, doch das Wetter wollte dies nicht zulassen. Bevor allgemeine Enttäuschung sich breitmachen konnte, schlug Michael voller Enthusiasmus einen weiteren Spieleabend vor und so widmeten wir uns wieder den Gesellschaftsspielen.

Freitag dann wieder ein Schreck: Abermals hatte der Mölltaler Gletscher geschlossen und so fuhren wir gleich nach dem Frühstück zum Ankogel, wo das heiß ersehnte Skirennen stattfinden sollte. Dort war das Wetter seltsamerweise super. Die Sonne strahlte und vormittags fuhren die meisten auf ihre eigene Weise den Übungshang runter, teilweise auch zu dritt auf einem Snowboard oder mit nur einem Ski…

Ski-Rennen

Nachdem dann die Piste für das Rennen präpariert war, legten wir alle los. Bis auf das eine arme Mädchen, das sich verletzt hatte und ins Krankenhaus musste. Es war aber nichts Ernstes und sie bekam im Nachhinein auch eine Urkunde und sie war bei der Disco schon wieder dabei. Jedenfalls startete dann das Rennen und alle gaben ihr Bestes. Markus schoss tolle Fotos, wie wir die Piste hinab düsten. Wir denken, alle hatten Spaß.

Snowboarder

Es gab es ein „interessantes“ Mittagessen und danach wurde bei strahlendem Sonnenschein weitergefahren. Wer Lust hatte, konnte ganz nach oben auf den Gletscher oder aber beim Übungshang bleiben und fahren, wie er Lust hatte. So wurden definitiv sehr viele neue Arten Ski zu fahren entdeckt und alle hatten mordsmäßigen Spaß. Nachdem wir alle müde von Schneeballschlachten, rumtollen im Schnee und natürlich Ski- und Snowboarden fahren waren, ging es zurück in die Jugendherberge. Wir waren alle wehmütig, denn das war der letzte Tag und wir hatten nicht gerade viel Zeit um zu duschen und Koffer zu packen, denn kurz darauf mussten wir auch schon unsere Ski und Boards zurück zur Ausleihe bringen. Danach hatten wir Freizeit und konnten zum letzen Mal in dem kleinen Dorf spazieren gehen und die Sonne genießen.

Siegerehrung

Abends trafen wir uns in dem Raum, in dem wir die Kinoabende veranstaltet hatten und Spiele gespielt hatten. Dort fanden die Siegerehrung und die anschließende Party statt. Keiner musste traurig sein, denn alle bekamen eine Medaille und eine Urkunde und alle waren echt stolz!

Und endlich gab es Disco! Yay! Durch unser echt total braves Benehmen und die Nettigkeit der Betreuer hatten wir ganze 45 Min. zusätzlich bekommen! So feierten wir und hatten Spaß bis 22:45 Uhr.

Am nächsten Morgen, Samstag der 4.4., war gerade noch Zeit, die letzen Sachen in den Koffer zu schmeißen und die Betten abzuziehen. Um sieben Uhr fuhr auch schon der Bus. Bei der ca. 8-9 stündigen Fahrt zurück nach Frankfurt wurde uns auch nicht langweilig. Und den Busfahrer mochten auch alle. Als wir dann angekommen waren, freuten sich alle (mehr oder weniger) ihre Eltern wiederzusehen und wieder zuhause zu sein. Aber natürlich war auch der Abschiedsschmerz schwer. Aber zum Glück gibt es ja nächstes Jahr wieder eine KiBiz Ski- und Snowboardfreizeit, und wir hoffen, die wird genauso toll wie 2015!